Wochenbettzauber und der Hund

Klingt komisch, oder? Du hast aber schon richtig gelesen. Tatsächlich spielt bei dieser Fotoreportage der Hund eine tragende Rolle.

Der Anfang

Mal ganz von vorne: Wir haben uns an einem Freitagnachmittag um 14:00 Uhr verabredet – mich erwartet eine vierköpfige Familie. Ein Köpfchen ist noch so richtig klitzeklein. So nebenbei, bei der Geburt ist dieses kleine Köpfchen eigentlich irgendwie immer viel zu groß 😉

Ok. Ich freue mich natürlich sehr. Wie immer, wenn ich ein anderes Familiensystem betreten darf.
Soweit so gut. Da ist die frisch gebackene Mama mit ihrem irrsinnig süßen, kleinen Baby. Und sie schaut so glücklich drein. Dank meiner eigenen Stillhormone und Muttergefühle möchte ich sofort noch ein Baby. Ach, ich schweife ab.

Wie geht es weiter?

Dann kommt der Hund. Groß und schwarz. Meine Lieblingsrasse. Und zuckersüß. Er allerdings, empfindet mich scheinbar als nicht ganz so süß. Das Baby, das Haus, das Wohnzimmer, alles muss beschützt werden – und ich angeknurrt. Hui, mein Adrenalinspiegel steigt. Was nun? Werden wir uns noch anfreunden? Aber überlegt mal, wie stolz muss dieser denn Hund sein? Er darf ein ganz neues Familienmitglied beschützen!

Ich packe also langsam meine Kamera aus und halte einfach mal Abstand. Zu allem. Der Hund hätte mich allerdings am liebsten vor der Haustür gesehen.

Ich fotografiere erst mal aus der Ferne und teste meine Einstellungen. Das war scheinbar ok für den Hund.
Es werden mehr Fotos. Das große Kind kommt ins Wohnzimmer und wir lernen uns kennen. Ich glaube, in etwa da ist der Wochenbettzauber auch auf den Hund übergesprungen. Er kommt zu mir und gibt mir seine Pfote. Was für ein tolles Zeichen. Natürlich nehme ich seine riesige Pfote in meine Hand. Wir sind auf Augenhöhe. Und dann haben wir uns verliebt und ich wurde akzeptiert.

Puh. Der Schweiß wird weniger und die Anzahl der Fotos wird mehr. Babyhaare, Babyhände, große und kleine Hände eng ineinander verschlungen. Verliebte Blicke, erstaunte, bewundernde Blicke und lachende, glückliche Blicke.

Ist am Ende immer alles gut?

Nach etwa zwei Stunden habe ich alles im Kasten und gehe ganz beglückt nach Hause.

Ich bin verzaubert. Von einem kleinen Menschlein in seiner lieben Familie. Und seinem großen Hund.

PS: Möchtet Ihr meine Portfolio-Familie sein? Dann hüpfe mal hier rüber.

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